Das Familienfest war im Zuge dieser Bemühungen eine Veranstaltung, die von einer breiteren, universitären Öffentlichkeit wahrgenommen werden sollte und auch wahrgenommen wurde. So folgten ca. 150 Interessierte der Einladung zum Fest und genossen die kindgerechten Angebote auf dem Hauptcampus. So gab es neben Bratwürtschen und Eis auch Aktionen der Jugendfeuerwehr Prester, der Verkehrswacht oder der Bewegungswerkstatt Magdeburg. Aber auch Kinderschminken, ein Clown, eine Hüpfburg, Bilder malen oder der Rollerparcours der Polizei erfreuten Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Für den "wissenschaftlichen Anspruch" sorgte vor allem das Mathemobil der Universität, welches dieses Mal mathematische Probleme und Spiele für alle Altersgruppen bereit hielt.
Für die Eltern gab es natürlich die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, sich allgemein über das Thema Familie&Studium zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und Feedback zu geben. Gerade dies war den Organisatoren auch besonders wichtig. Lisa Thürmer sagte dazu, dass es zwar seit ca. 1 Semester Familienbeauftragte an jeder Fakultät gebe, aber trotzdem noch viel zu tun sei, was den Aufbau eines Netzwerkes und vor allem die Akzeptanz für Studierende mit Kind angehe. Hier sehe sie noch viel Handlungsbedarf, sowohl von Seiten der KommilitonInnen, als auch von Seiten der HochschulmitarbeiterInnen aus. Gerade aus diesem Grund wird die bestehende Infrastruktur weiter ausgebaut und verbessert. Familienfeste seien dabei nur ein Teil der Bemühungen.Das Organisationsteam möchte sich besonders bei den Sponsoren bedanken, unter anderem die Sparkasse und Ernsting's Family, die durch ihre Spenden einen Großteil dazu beigetragen haben, dass dieses Fest stattfinden konnte. Auch durch die Studierendenräte der beiden Hochschulen und das Studentenwerk wurde die Veranstaltung maßgeblich unterstützt. Die Organisatoren hoffen natürlich, dass sich dieser Erfolg im nächsten Jahr wiederholen lässt und das Familienfest so zu einer Tradition der Universität werden kann.
Für weiterführende Informationen und Kontaktdaten hat die Uni eine eigene Homepage eingerichtet: OvGU und Familie.
(Fotos von Claus Hock)
