Im letzten Heimspiel kam der Club zu einem ungefährdeten Sieg. Grundlage dafür war zum einen ein diszipliniertes, offensives Auftreten und zum anderen eine sehr schwache Vorstellung der Gäste aus Berlin. Die Krönung stellte da sicherlich die Torwartleistung dar. Zwei Fehler leistete sich Christopher Gäng, und beide Male war Radovan Vujanovic zur Stelle. So stand es dann recht schnell 2-0 für die Elbestädter, die auch im weiteren Verlauf kaum Zweifel aufkommen ließen, wer den Rasen als Sieger verlassen würde. Allerdings kamen die Berliner zu einigen guten Kombinationen, insbesondere Traore ließ die Magdeburger Abwehr einige Male nicht ganz souverän erscheinen. Echte Gefahr bestand allerdings zu keinem Zeitpunkt. Infolge des Sieges kletterten die Blau-Weißen auf Platz 8.
In der Woche darauf trat die Mannschaft von Paul Linz in Wolfsburg an, diesmal im alten Stadion statt in der VW-Arena. Vor etwa 2.400 mitgereisten Fans gewann der Club mit 2-1, ohne dabei jedoch sonderlich zu überzeugen. Wie aus dem nichts kam ein langer Pass von Rosin bei Braham an, der nicht lange zögerte und den etwas zu weit vorne stehenden Torhüter per Lupfer überwand. Nur zwei Minuten später war es dann Watzka, der nach einem tollen Pass von Vujanovic einen Konter zum vorentscheidenden 2-0 abschloss. Nach der Pause kamen die Wolfsburger noch einmal auf 2-1 heran, allerdings blieb es dank einer soliden Abwehrleistung beim Auswärtssieg der Magdeburg. Mittlerweile stand der Club auf Platz 5, allerdings war der Abstand zum Spitzenreiter mit 7 Punkten unverändert.
Der VFC Plauen hat bereits 8 Spiele absolviert, unterlag am Wochenende mit 0-2 in Altona. Das Spiel war vom 10. Spieltag vorgezogen worden. Insgesamt haben die Plauener auswärts deutliche Probleme, konnten auf des Gegners Platz erst zweimal punkten, bei der Reserve des HSV und der des VfL Wolfsburg. Die Torhüterposition ist eine kuriose, flogen doch zwei der Torhüter bereits mit Rot vom Platz, so wird gegen den 1. FC Magdeburg wohl Stammtorhüter Hruby (Rot am 2. Spieltag gegen Herth BSC) und nicht der Ex-Babelsberger Roggentin (Rot am 7. Spieltag gegen den SV Wilhelmshaven) im Kasten stehen. Anzumerken sei noch, dass die Plauener bisher zu Hause nicht verloren, obwohl sie gegen Wilhelmshaven beispielsweise schon mit 0-2 hinten lagen. Der FCM muss sich also auf einen kampfstarken Gegner einstellen, der sich nicht wie die Hertha selbst ins Hintertreffen befördern wird.Positiv anzumerken auf Magdeburger Seite ist die deutlich entspannte Verletztensituation, konnten sich doch der ein oder andere Spieler in der Länderspielpause erholen und gesund zurückmelden.
