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China und Tibet - Wider die Einseitigkeit

Gesprächsabend mit Studierenden aus China

Aus den Medien wissen die meisten von uns etwas über die Situation von Tibet in China vor der Olympiade. Die Tibeter fordern mehr Autonomie. Wir rufen nach Menschenrechten in einem Land, das die Sportspiele ausrichten darf. Dabei kommen unsere Kenntnisse oft aus zweiter und dritter Hand.
Chinesinnen und Chinesen sind die größte Gruppe ausländischer Studierender hier in Magdeburg. Was denken sie zur Situation in Tibet? Haben sie bessere Informationen als wir? Wie stehen sie als Han-Chinesen zu den Forderungen der Tibeter?

Bei einem Austauschtreffen am 13. Juni wollen wir mit einer Gruppe chinesischer Studierender genau darüber ins Gespräch kommen. Ein Austausch zur jeweiligen persönlichen Situation soll das persönlicher und damit interessanter machen. Auch wenn wir einen Vertreter der Amnesty-International-Gruppe aus Magdeburg eingeladen haben: Unser Ziel ist keine "objektive" Informations-Veranstaltung über die Menschenrechtssituation in Tibet oder in China. Wir wollen einfach Menschen miteinander ins Gespräch bringen, die an den gleichen Hochschulen studieren und die oft sehr wenig über die Haltung der anderen wissen.

Die chinesischen Studierenden haben uns eine Dokumentatiosmappe gegeben. Sie heißt "Dokumente und Illustrationen zur Sozialgeschichte Tibets, China". Diese Mappe ist sicher unter einem bestimmten Blickwinkel zusammengestellt. Wer sie in Vorbereitung des Treffens lesen möchte, kann jederzeit bei pope (pfarrer[et]esg-magdeburg[dot]de) nachfragen, wann im Hochschulzentrum an der Wallonerkirche jemand da ist. Ihr könnt die Mappe dann dort einsehen.

Termin: Freitag, 13. Juni 2008, 16.00 bis 17.30 Uhr
Ort: Evangelisches Hochschulzentrum Wallonerkirche, Neustädter Str. 6
Eingeladen sind alle interessierten Studentinnen und Studenten sowie Leute zwischen 18 und 35, die bereit sind, Argumente anderer zu hören und Menschen zu akzeptieren, die anders denken als sie selbst.



geschrieben von ESG am 02.06.2008